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Wie es dazu kam

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Wie es zu «gegendenStrom» kam
Im Jahr 1987, vor 24 Jahren habe ich, Jürg Maurer, Apotheker (1949) die Schwanen Apotheke in Thun übernommen. Diese war ursprünglich die einzige homöopathische Apotheke in Thun. 1979 – 1987 wurde sie zudem als anthroposophische Apotheke geführt. Unter meiner Leitung änderte sich dies grundlegend. Homöopathische und anthroposophische Produkte (Weleda, Wala) führten wir aber weiterhin im Sortiment, ohne diese zu empfehlen. Ich fand dies auch als Christ in Ordnung. Ab 2004 hatte ich vermehrt mit Menschen Kontakt, die mir ein anderes Bild über diese Produkte aufzeigten, so dass ich diesen Bereich unseres Sortimentes neu hinterfragte. Das Lesen der Buches «Alternative Heilmethoden» des deutschen Arztes Mathias Kropf brachte mich auf den Punkt, mit esoterisch geprägter Alternativmedizin aufzuhören. 2007
hatten meine Frau und ich den Eindruck, es sei Zeit diese Produkte nicht mehr
bzw. nur noch auf speziellen Kundenwunsch zu verkaufen. So vollzogen wir diesen Schnitt als empfundenen Gehorsamsschritt vor Gott und entfernten alle esoterisch geprägten Alternativ-Produkte aus dem Sortiment. Damit wurden wir zur «ersten esoterikfreien Apotheke der Schweiz» Meine Frau Renata und ich tragen diese Unternehmens-Strategie gemeinsam. Den Strategiewechsel
vollzogen wir eigentlich gegen jede menschliche Vernunft und im Vertrauen auf Gott, unseren Schöpfer und Versorger, in einer für kleinere, unabhängige Apo-
theken ohnehin schon schwierigen Zeit. Dass es finanziell eng werden würde, wussten wir, doch wir vertrauen auf Gott, der uns immer wieder versorgt, bis zum heutigen Tag. Ihm gebührt alle Ehre und Dank.

Jürg Maurer
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